Linz war für Jörne Sprehe eine Reise wert

Fürth – Das Anfang November datierte CSI2* in Linz sollte für die Fürtherin Jörne Sprehe, die erst vor wenigen Wochen den Bayerns Pferde Award gewinnen konnte und somit zur besten Reiterin des Landes gewählt wurde, unter einem ganz erfolgreichen Stern stehen: Neben dem sechsten Platz im Großen Preis konnte sie sich nach den Triumphen im zum Weltranglistenranking zählenden Championat und im Finalspringen der Youngster Tour auch mit der begehrten Siegerdecke auszeichnen.

Zweifelsfrei war Jörne Sprehe in den letzten Wochen und Monaten in bemerkenswerter Form unterwegs. Dies bestätigten nicht nur die kontinuierlichen Top-Ergebnisse auf internationaler Bühne, sondern auch die prestigeträchtige Auszeichnung mit dem Bayerns Pferde Award. Ihre Erfolgskurve sollte bei den letzten Auftritten in Linz noch weiter steigen. Der talentierte Carenzo-Nachkomme Cardinal de L´Air, ein Sohn der legendären Lady Weingard, überzeugte im Finalspringen und ging als Sieger hervor.

Ebenfalls siegreich gewesen war ihr langjähriges Verlasspferd Kick Like Bum. Man hatte ihn auch im Championat von Linz, das mit seinen 24.400,- Euro Dotation zum Weltranglistenranking zählte, als ernstzunehmenden Siegerkandidaten auf der Rechnung gehabt und wurde nach dem geforderten Umlauf und dem wahrlich dramatischen Stechen in keinster Weise enttäuscht: Unter seiner Reiterin Jörne Sprehe lief der pfeilschnelle Schimmelwallach zur Höchstform auf und verdrängte niemand geringeren als den rot-weiß-roten Nationalhelden und eigentlich sehr siegessicheren Hugo Simon am zweiten Rang. Angespornt von dieser mehr als beachtlichen Leistung zog auch ihre große Nachwuchshoffnung Stakki´s Jumper nach. Der achtjährige Wallach von Stakkato Gold, der mit einer überaus geschickten Manier an den Hindernissen ausgestattet ist, sicherte sich mit seinem sechsten Endrang eine weitere Grand Prix-Platzierung in seiner noch jungen Karriere.